Herzlich Willkommen!
Aktuelles aus dem Schulleben
Jean Asselborn im Gespräch mit unserer Q2
Ehemaliger luxemburgischer Außenminister besucht Sankt Josef
Am 24. September hatten wir die Ehre, Jean Asselborn in unserer Schule begrüßen zu dürfen. Der ehemalige Außenminister von Luxemburg hat mit den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe Q2 über aktuelle politische Themen, insbesondere jene, die die Herausforderungen der Europäischen Außen- und Innenpolitik betreffen, diskutiert.
Wir Schüler hatten Fragen vorbereitet, die wir dem ehemaligen Politiker in einer Diskussion gestellt haben. Der lockere Luxemburger hat diese ausführlich beantwortet.
Schnell hat sich herauskristallisiert, dass Jean Asselborn ein großer Verfechter der EU ist. Außerdem hat er uns Schüler insbesondere vor dem Rechtspopulismus gewarnt, welcher in Teilen der EU stark an Zuwachs gewinnt. Mit seiner energischen Art hat er an uns appelliert, uns selber zu fragen: „Was kann ich eigentlich gegen Rechtsextremismus unternehmen?“ Asselborn betonte außerdem, dass die EU gefährdet sei, sobald rechtsextreme Parteien an die Macht kämen.
Wir Schülerinnen und Schüler haben ausgiebig mit dem ehemaligen Außenminister diskutieren dürfen. Diese Erfahrung, solch einen hohen Besuch an unserer Schule zu erleben, hat alle Schülerinnen und Schüler nachhaltig geprägt, da man aus solch einer Diskussion mehr mitnehmen kann als aus einem gewöhnlichen Text. Solche Erfahrungen machen zu dürfen, ist nicht selbstverständlich.
Dariush W., Q2
Sei mutig und gehe deinen Weg!
Herzlich willkommen, liebe Fünftklässlerinnen und Fünftklässler!
Am Donnerstag, den 3. September 2026, wurden unsere neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler an unserer Gesamtschule herzlich willkommen geheißen. Unter dem Motto „Sei mutig und gehe deinen Weg“ begann für die Kinder und ihre Familien ein besonderer Tag und zugleich ein neuer Abschnitt.
Den Auftakt bildete der Einschulungsgottesdienst. Bereits am Eingang wurden die neuen Schülerinnen und Schüler von ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern begrüßt und klassenweise in die vorderen Reihen begleitet. Gemeinsam mit ihren Familien starteten sie dort in ihren ersten Tag an unserer Schule.
Der Gottesdienst wurde von Herrn Pfarrer Kürbig und Frau Marr gestaltet. Im Mittelpunkt stand der persönliche Segen für jedes Kind. Jede Schülerin und jeder Schüler erhielt dabei einen persönlichen Segen oder einen guten Wunsch für den eigenen Weg.
Im Anschluss richteten unser Schulleiter Herr Saal und die stellvertretende Schulleiterin Frau Dr. Fabiszisky einige Begrüßungsworte an die neuen Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern. Sie wünschten den Kindern einen guten Start und viele schöne Erfahrungen in ihrer neuen Schulgemeinschaft.
Danach ging es für die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler gemeinsam mit ihren Klassenleitungen in die neuen Klassenzimmer. Dort blieb Zeit für erste Gespräche, zum Erzählen von den Ferien und für ein weiteres Kennenlernen der neuen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer sowie der Mitschülerinnen und Mitschüler.
Während die Kinder ihre erste Zeit in den neuen Klassen verbrachten, erhielten die Eltern in der Schule weitere Informationen von Herrn Saal. Anschließend lud der Förderverein der Gesamtschule gemeinsam mit den Eltern der sechsten Klassen im Forum zu einem Elterncafé ein. Bei Kaffee und kleinen Snacks konnten die Eltern miteinander ins Gespräch kommen und die Wartezeit bis zum Ende des Einschulungstages in entspannter Atmosphäre verbringen.
Bis 15:10 Uhr gab es so Gelegenheit zum Ankommen, Austauschen und ersten Einleben in der neuen Schulgemeinschaft.
Begleitet werden unsere neuen Klassen von ihren Klassenleitungen:
5a: Frau Deis und Frau Wilhelm
5b: Herr Gretenkord
5c: Frau Witzel
5d: Frau Danner und Frau Günthner
Wir wünschen unseren neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässlern einen tollen Start an der Erzbischöflichen Gesamtschule St. Josef und ganz viel Freude auf ihrem neuen Weg!
Erinnern heißt handeln: Die Schicksale von vier Frauen an der Bergstraße 5
Die Geschichte von Elfriede, Rosalie, Cilli und Else aus der Bergstraße 5 in Bad Honnef
Da wir uns mit dem Thema der NS-Zeit und antisemitischer Verfolgung in den letzten Klassenleitungsstunden auseinandersetzten, suchten wir auch hier in Bad Honnef nach Stolpersteinen und befassten uns mit den Geschichten der dazugehörigen Menschen.
Stolpersteine wurden verlegt, um an die Menschen zu erinnern, die während des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Sie sollen vor dem Vergessen der Namen und Lebensgeschichten der Opfer bewahren.
Wir suchten uns die Geschichte von Rosalie und Elfriede Menkel, Cilli Rings und Else Stang aus, um mehr über ihre Leben zu erfahren. Rosalie Menkel, geboren 1878, wohnte zusammen mit ihrer 4 Jahre jüngeren Schwester Elfriede Menkel, geboren 1882, in dem Haus der Bergstraße 5 in Bad Honnef. Zusätzlich lebten in der Wohngemeinschaft die Verwandte der beiden, Cilli Rings, geborene Menkel im Jahre 1886, und Else Stang, geborene Juhl 1901.
Zu dem Wohnhaus gehörten außer einer Metzgerei ein Laden, ein Hof und Stallungen. Die Eigentümerin war Rosalie Menkel. Sie wurde am 30.12.1878 als Ältere der beiden Schwestern geboren. Elfriede, ihre jüngere Schwester wurde am 20.11.1882 geboren. Die beiden waren Teil einer alten jüdischen Metzgerfamilie, die nach Beginn der nationalsozialistischen Judenverfolgung ihre wirtschaftliche Existenz verlor. Im Mai 1941 wurden Rosalie und Elfriede vermutlich in das Sammel- und Arbeitslager Much „Am Walkweiher“ eingewiesen (vollständige Einweisungsunterlagen sind nicht erhalten). Am 14.06.1942 wurden sie in das Sammellager „Bonn-Endenich“* verlegt und wenig später Richtung Osten deportiert. Es gibt keine weiteren Informationen, wo genau in den Osten oder zum Tod der Beiden.
Else Stang wurde am 31.08.1901 als eine Juhl geboren. Sie lebte bis 1941 in der Wohngemeinschaft. Wie der Nachname zeigt, muss Elfriede verheiratet gewesen sein. Informationen zu einem Ehepartner oder Kindern gibt es jedoch nicht. Da sie bis 1941 in der Wohngemeinschaft wohnte lässt sich vermuten, dass sie mit den Schwestern Menkel interniert wurde. Später wurde sie ebenfalls Richtung Osten deportiert. Es gibt auch bei ihr keine Informationen zum Zielort oder Tod bzw. Befreiung. Cilli Rings wurde am 25.10.1886 als eine Menkel geboren, war also eine Verwandte der beiden Schwestern. Da sie den Nachnamen Rings trägt, war sie verheiratet, wobei es auch bei Cilli keine Informationen zu einem Ehepartner oder Kindern. Wie die anderen Bewohnerinnen der Bergstraße 5, lebte sie dort bis zum Jahr 1941. Aber im Gegensatz zu Rosalie und Elfriede, gibt es keine nachgewiesene Einweisung in das Lager Much oder eine Verlegung nach Bonn-Endenich.
Jedoch wurde sie ebenfalls Richtung Osten deportiert (weitere Informationen gibt es ebenfalls nicht. Das alte Fachwerkhaus der Wohngemeinschaft wurde nach der Internierung von Rosalie und Elfriede von der katholischen Kirche erworben (1942) und anschließend abgerissen. Das Grundstück wurde neu bebaut mit dem Gebäude, was heute noch an der Stelle steht. Heute erinnern die Stolpersteine der vier an ihre Geschichte und eine Menora an der Hauswand. Das ist ein siebenarmiger Leuchter, der einer der wichtigsten religiösen Symbole des Judentums ist. Er symbolisiert die sieben Schöpfungstage, den brennenden Dornbusch und das göttliche Licht, das Weisheit bringt.
*Das ehemalige Kloster Mariahilf in Bonn-Endenich diente der Gestapo ab 1941 als Internierungs- und Sammellager. Von dort wurden fast 500 jüdische BürgerInnen aus Bonn und Umgebung in Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert.
Worterklärung: Internierung; Freiheitsentzug zur Isolierung (Gefangennahme) von Personen (Gruppen) vom Staat organisiert.
Mitteilungen
Liebe Eltern, alle Informationen zu Veranstaltungen und zum Aufnahmeverfahren für die neue Jahrgangsstufe 5 im Schuljahr 2026/2027 finden Sie hier.
Liebe Eltern, wenn Sie für Ihr Kind eine Anfrage zum Seiteneinstieg stellen möchten, informieren Sie sich hier.
Interessierte Schülerinnen und Schüler sind herzlich dazu eingeladen, bei uns im Unterricht der Einführungsphase (EF) zu hospitieren. Um eine vorherige Kontaktaufnahme mit der Abteilungsleitung für die gymnasiale Oberstufe wird gebeten (Anmeldung per E-Mail unter ); aus technischen Gründen sind E-Mails mit einem Datenvolumen über 5 MB an das Sekretariat zu senden. Wir freuen uns auf ein Kennenlernen. Weitere Informationen zur Oberstufe finden sich hier.
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Hier bekommen Sie weitere Informationen: www.parknotruf.de/freischalten.html
Hinweis: Es ist empfohlen, eigenverantwortlich auf bewährte Infektionsschutzmaßnahmen zurückzugreifen und auf diese Weise dazu beizutragen, dass die gesundheitlichen Risiken in den Schulen weiterhin möglichst gering bleiben.
Wir bitten Sie und euch darum, sich auf der Homepage regelmäßig zu informieren.
Für Rückfragen stehen Ihnen und euch alle Mitarbeiterinnern und Mitarbeiter zur Verfügung.
Download aktueller Eltern-Schüler-Brief:
Termine
Hier finden Sie die wichtigen Termine der Gesamtschule Bad Honnef.










